Ösophagusbreischluck


(Pharygographie)

Der Ösophagusbreischuck ist eine Röntgen-Durchleuchtungsuntersuchung, bei der die Speiseröhre mithilfe eines röntgendichten Kontrastmittels (entweder jodhaltig oder bariumhaltig) dargestellt wird.
Die Untersuchung erfolgt an einem Durchleuchtungsgerät. Der untersuchende Arzt kann während des Schluckaktes den Fluss des geschluckten Kontrastmittels bis in den Magen auf einem Bildschirm verfolgen und mit Serienbildern dokumentieren.

Das digitale Durchleuchtungsgerät ermöglicht es, sehr schnelle Bildsequenzen mit niedriger Strahlendosis zu erstellen, und so detailgenau den Schluckakt und die Beweglichkeit der Speiseröhre darzustellen.

Die Untersuchung wird hauptsächlich durchgeführt bei:

  • Schluckstörungen mit häufigem Verschlucken
  • verschiedenen Bewegungsstörungen der Speiseröhre im Rahmen von Erkrankungen wie z.B. Achalasie oder Sklerodermie.
  • Verdacht auf einen steckengebliebenen Fremdkörper
  • Verdacht auf Geschwüre, Entzündungen, Fisteln, Tumore der Schleimhaut der Speiseröhre
  • Verdacht auf Zwerchfellbruch (Hiatushernie)